Cannabis-Gesetzgebung in Thailand: Was ändert sich 2026 in Bezug auf Konsum, Anbau, Verkauf und Export?

Thailand Cannabiskonsum legal – aufsteigender Rauch auf dunklem Hintergrund als Symbol für Cannabisgesetze und legalen Cannabiskonsum in Thailand.

Thailand Cannabiskonsum legal Seit dem 26. Juni 2025 hat sich das Cannabisgesetz in Thailand erheblich geändert, nachdem das Gesundheitsministerium die Ministerialbekanntmachung B.E. 2568 im Königlichen Amtsblatt veröffentlicht hat. Diese neue Regelung hebt den liberalen Rahmen, der zwischen 2019 und 2022 galt, faktisch auf. Sie stuft Cannabis als kontrollierte Pflanze ein und erlegt dessen Konsum, Anbau, Verkauf und Export strenge Beschränkungen auf. Die Regierung führte diese Änderung als Reaktion auf wachsende Bedenken hinsichtlich des unregulierten Freizeitkonsums und dessen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und Sicherheit ein.

Unter dieser neuen Rechtslage ist Cannabis für Freizeitzwecke nicht mehr zugänglich. Sein Konsum ist nun ausschließlich auf medizinische Behandlungen beschränkt, und nur Personen mit einem gültigen Rezept, das von einem zugelassenen thailändischen Arzt ausgestellt wurde, dürfen Produkte auf Cannabisbasis legal besitzen und konsumieren. Das Gesetz von 2025 baut auf dem Gesetz über pflanzliche Produkte B.E. 2562 auf und ändert das gelockerte regulatorische Umfeld, das sich nach dem Betäubungsmittelgesetz (Nr. 7) B.E. 2562 ergeben hatte, welches ursprünglich bestimmte Verwendungen von Cannabis für medizinische Zwecke entkriminalisiert hatte. Der aktuelle Rechtsrahmen stellt somit eine Rückkehr zu einem strengeren, medizinisch ausgerichteten Politikmodell dar.

Bei Benoit & Partners beraten wir Privatpersonen und Unternehmen zur Einhaltung der aktualisierten thailändischen Cannabisgesetze im Anschluss an die Regulierungsreformen von 2025. Unser Team bietet rechtliche Beratung zur kontrollierten Nutzung von Cannabis für medizinische Zwecke, zu Lizenzanforderungen sowie zu Beschränkungen bei Anbau, Verkauf und Export. Wir unterstützen Mandanten dabei, sich im Rahmen des Gesetzes über pflanzliche Produkte zurechtzufinden und rechtliche Risiken unter Thailands strengerem, gesundheitsorientiertem Cannabis-Regulierungssystem zu minimieren.

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Thailand Cannabiskonsum legal nach dem neuen Cannabisgesetz in Thailand

Nach der Gesetzgebung von 2025 ist der Cannabiskonsum streng auf medizinische Behandlungen beschränkt. Um in Thailand legal Zugang zu Cannabis zu erhalten, müssen Einzelpersonen ein Rezept von zugelassenen thailändischen Medizinern vorlegen. Dieses Rezept muss den spezifischen therapeutischen Bedarf und die Dosierung detailliert aufführen und ist auf einen Vorrat für dreißig Tage begrenzt. Ärzte müssen jedes neue Rezept monatlich ausstellen, und die verschriebene Menge muss dem individuellen Behandlungsplan entsprechen. Jeder Besitz von Cannabis ohne Rezept stellt gemäß der Ministerialbekanntmachung B.E. 2568 und dem Gesetz über kontrollierte Pflanzen eine Straftat dar. Weitere Informationen zum thailändischen Recht und den aktuellen regulatorischen Entwicklungen finden Sie auf unserer Website.

Nach dem neuen Cannabisgesetz dürfen Personen Cannabis nur zu medizinischen Behandlungszwecken konsumieren. In Thailand haben Patienten nur mit einem von einem zugelassenen thailändischen Arzt ausgestellten Rezept legalen Zugang zu Cannabis. Das Rezept muss einen therapeutischen Bedarf begründen und ist auf eine Menge für 30 Tage begrenzt. Ärzte müssen Rezepte monatlich erneuern, und jede Erneuerung muss dem genehmigten Behandlungsplan und der Dosierung entsprechen. Der Besitz von Cannabis ohne gültiges Rezept stellt gemäß der Ministerialbekanntmachung B.E. 2568 und dem Gesetz über kontrollierte Pflanzen eine Straftat dar.

Das Gesetz legt strenge Voraussetzungen für den Thailand Cannabiskonsum legal fest. Personen müssen mindestens zwanzig Jahre alt sein, und das Gesetz verbietet schwangeren Frauen den Cannabiskonsum, auch zu medizinischen Zwecken. Konsumenten dürfen Cannabis nur im privaten Rahmen konsumieren, da das Gesetz den öffentlichen Konsum verbietet und Zuwiderhandelnde strafrechtlich verfolgt werden. Nach den geltenden Bestimmungen können die Behörden für den Cannabiskonsum im öffentlichen Raum Geldstrafen von bis zu 25.000 THB und Freiheitsstrafen von bis zu drei Monaten verhängen.

Das Gesetz schreibt ferner vor, dass die Verabreichungsmethode streng der verschriebenen medizinischen Behandlung entsprechen muss. Jedes Cannabisprodukt, das mehr als 0,2 % THC enthält, gilt gemäß dem Betäubungsmittelgesetz B.E. 2522 als Betäubungsmittel und unterliegt daher strengeren behördlichen Kontrollen. Insgesamt müssen Konsumenten auf Verlangen entsprechende Bescheinigungen und Belege vorlegen, um die Rechtmäßigkeit des Besitzes und des Konsums nachzuweisen.

Thailand Cannabiskonsum legal: Anbau nach dem neuen Cannabisgesetz in Thailand

Das Ministerium für traditionelle und alternative Medizin (DTAM) überwacht nun ein umfassendes Lizenzierungssystem für den Cannabisanbau in Thailand. Nur Personen oder juristische Personen, die eine vorherige Genehmigung erhalten haben, dürfen Anbauaktivitäten durchführen. Antragsteller müssen einen detaillierten Geschäftsplan, Maßnahmen zur Umweltkontrolle, Informationen zur Saatgutbeschaffung, geplante medizinische Anwendungen sowie den Nachweis der Einhaltung der Guten Landwirtschafts- und Sammelpraktiken (GACP) einreichen. Diese Standards verlangen von den Anbauern die Einhaltung strenger Vorschriften zu Bodenuntersuchungen, Schädlingsbekämpfung und Rückverfolgbarkeit der Ernte, um die Konsistenz, Sicherheit und medizinische Qualität der Cannabiskulturen zu gewährleisten.

Im Rahmen von Thailand Cannabiskonsum legal müssen Antragsteller zudem ausreichende finanzielle Kapazitäten und technisches Fachwissen nachweisen, um in einer sicheren, kontrollierten und hygienischen Umgebung zu arbeiten. Sobald die Behörden eine Lizenz erteilt haben, müssen die Anbauer fortlaufende Verpflichtungen erfüllen, darunter die regelmäßige Einreichung von Berichten an das DTAM, in denen Anbaupläne, Anbaumengen, Erträge, Transfers oder Verkäufe von Cannabis-Biomasse sowie Lagerbedingungen detailliert aufgeführt sind. Die Anbauer müssen in jeder Phase der Lieferkette vollständige Rückverfolgbarkeit gewährleisten, und die Behörden behalten weitreichende Befugnisse, um Stichprobenkontrollen und Audits durchzuführen, um die Einhaltung der Lizenzbedingungen und des geltenden Rechts zu überprüfen.

Das thailändische Recht verbietet den Cannabisanbau zu Hause, es sei denn, die betreffende Person ist als registrierter medizinischer Patient oder als zugelassener Praktiker der traditionellen thailändischen Medizin qualifiziert. Selbst in solchen Fällen muss die Person eine vorherige Genehmigung der zuständigen Behörde einholen. Jeder Anbau, der über den Rahmen einer erteilten Lizenz hinausgeht, stellt gemäß Artikel 12 der Ministerialbekanntmachung B.E. 2568 eine Straftat dar. Die Behörden können gegen Verstöße sowohl strafrechtliche als auch verwaltungsrechtliche Sanktionen verhängen, und Beamte des DTAM können alle Cannabispflanzen oder damit verbundenen Materialien, die an nicht genehmigten Anbauorten gefunden werden, unverzüglich beschlagnahmen und vernichten.

Verkauf nach dem neuen Thailand Cannabiskonsum legal Cannabisgesetz in Thailand

Vertriebsbeschränkungen

Thailand hat seinen Rahmen für den Cannabisverkauf neu strukturiert, um den Zugang ausschließlich auf verifizierte medizinische Patienten zu beschränken. Nur lizenzierte Apotheken und Ausgabestellen dürfen Cannabis oder Produkte auf Cannabisbasis verkaufen. Diese Einrichtungen müssen im Rahmen einer Lizenz betrieben werden, die vom Department of Thai Traditional and Alternative Medicine (DTAM) nach einem strengen Überprüfungsverfahren erteilt wird. Dieses Verfahren umfasst Hintergrundüberprüfungen von Anteilseignern und Geschäftsführern, die Einhaltung verbindlicher Anforderungen an Lagerung, Sicherheit und Kennzeichnung sowie die Anbindung an das nationale Rückverfolgungs- und Meldesystem, um eine vollständige behördliche Aufsicht über die Vertriebsaktivitäten zu gewährleisten.

Im Rahmen von Thailand Cannabiskonsum legal dürfen lizenzierte Verkäufer einen Verkauf erst dann abschließen, wenn der Käufer ein gültiges ärztliches Rezept vorlegt, das von einem zugelassenen thailändischen Arzt ausgestellt wurde. Verkäufer müssen jede Transaktion im digitalen Register erfassen und dabei den Patienten, den verschreibenden Arzt, die genehmigte Dosierung und das konkret abgegebene Cannabisprodukt angeben. Das Gesetz verbietet ausdrücklich den Verkauf von Cannabis an Personen ohne entsprechende Genehmigung. Wer gegen diese Vorschrift verstößt, begeht eine rechtswidrige Abgabe einer kontrollierten Substanz und muss mit Strafen gemäß dem Gesetz über kontrollierte Pflanzen und gegebenenfalls dem Betäubungsmittelgesetz rechnen.

 

Werbeverbote im Rahmen von Thailand Cannabiskonsum legal

Das Gesetz unterwirft Cannabis-bezogene Unternehmen zudem strengen Werbeverboten. Artikel 9 der Ministerialbekanntmachung B.E. 2568 verhängt ein umfassendes Verbot sowohl direkter als auch indirekter Werbung in allen Medienkanälen, einschließlich Printmedien, Fernsehen, Online-Plattformen und sozialen Medien. Das Gesetz verbietet Unternehmen strengstens, für Cannabisprodukte zu werben oder Behauptungen über deren therapeutische Vorteile aufzustellen, selbst wenn die Produkte für medizinische Zwecke bestimmt sind. Bei Verstößen gegen das Werbeverbot können die Behörden Verwaltungssanktionen und Geldstrafen verhängen sowie Betriebslizenzen aussetzen oder widerrufen.

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Import und Export nach dem neuen Thailand Cannabiskonsum legal Cannabisgesetz in Thailand

Das Gesetz erlaubt den Import und Export von Cannabisprodukten nun nur noch unter eng definierten Bedingungen. Unternehmen, die Cannabis importieren oder exportieren möchten, müssen zuvor eine Genehmigung des Department of Thai Traditional and Alternative Medicine (DTAM) und der Thai Food and Drug Administration (FDA) einholen. Die Produkte müssen medizinischen oder Forschungszwecken dienen und dürfen einen THC-Grenzwert von 0,2 % nicht überschreiten, es sei denn, das Betäubungsmittelgesetz erlaubt ausdrücklich einen höheren Wert für wissenschaftliche Zwecke.

Im Rahmen von Thailand Cannabiskonsum legal müssen Antragsteller vollständige Unterlagen vorlegen, die die Einhaltung der Gesetze sowohl des Herkunfts- als auch des Bestimmungslandes belegen. Jede Sendung muss gültige Ausfuhr- oder Einfuhrgenehmigungen, ärztliche Atteste und Prüfberichte enthalten, die den THC-Gehalt bestätigen. Zollbeamte können Sendungen kontrollieren und jede Sendung beschlagnahmen oder vernichten, die nicht den geltenden Gesetzen entspricht.

Der unerlaubte grenzüberschreitende Transport von Cannabis stellt gemäß dem Zollgesetz B.E. 2560, dem Betäubungsmittelgesetz B.E. 2522 und dem Gesetz über kontrollierte Pflanzen B.E. 2562 eine Straftat dar. Personen oder Unternehmen, die solche Aktivitäten ausüben, müssen mit Strafverfolgung, Geldstrafen und Freiheitsstrafen rechnen.

Sanktionen nach dem neuen Thailand Cannabiskonsum legal Cannabisgesetz in Thailand

Mehrere Behörden überwachen die Sanktionen bei Nichteinhaltung, darunter das Gesundheitsministerium (MOPH), das Amt für traditionelle und alternative thailändische Medizin (DTAM), die Königliche Thailändische Polizei und das Amt der Drogenkontrollbehörde (ONCB). Diese Behörden führen regelmäßige Kontrollen durch, untersuchen mutmaßliche Verstöße und leiten Verwaltungs- oder Strafverfahren gegen Einzelpersonen und Unternehmen ein.

Im Rahmen von Thailand Cannabiskonsum legal werden Verstöße streng bestraft. Die Behörden können Geschäftsschließungen anordnen, Geldstrafen verhängen und Straftäter wegen illegalen Anbaus, der illegalen Herstellung oder des illegalen Vertriebs von Cannabis zu Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren verurteilen, wobei die Gerichte die Strafmilderung von Fall zu Fall beurteilen. Die Behörden ahnden den illegalen öffentlichen Cannabiskonsum mit Geldstrafen von bis zu 25.000 THB und Freiheitsstrafen von bis zu drei Monaten. Wenn Händler Cannabis illegal importieren oder exportieren, können die Behörden die Waren sofort beschlagnahmen, die entsprechenden Handelsgenehmigungen widerrufen und den Händler nach den geltenden thailändischen Handelsgesetzen strafrechtlich verfolgen.

Die Behörden können auch Verwaltungsstrafen verhängen, wenn Betreiber ihren Melde-, Genehmigungs- oder Werbepflichten nicht nachkommen. Sie führen ein Register der Verstöße, und wiederholte Verstöße können zur Aufnahme in eine schwarze Liste und zum dauerhaften Ausschluss von Aktivitäten im Zusammenhang mit Cannabis in Thailand führen.

Fazit

Die Reform des thailändischen Cannabisgesetzes im Jahr 2025 markiert eine bewusste und strukturierte Rückkehr zu einem System, das der öffentlichen Gesundheit und der Rechtssicherheit Vorrang einräumt. Das Gesetz beschränkt den legalen Cannabiskonsum streng auf verifizierte medizinische Patienten und legt umfassende Vorschriften für Anbau, Vertrieb und grenzüberschreitenden Handel fest. Mit dieser Reform hat die Regierung eine Liberalisierung für den Freizeitkonsum klar abgelehnt und ein Modell eingeführt, das auf Rechenschaftspflicht, Rückverfolgbarkeit und klinischer Aufsicht basiert.

Im Rahmen von Thailand Cannabiskonsum legal ist die Einhaltung dieses neuen Rechtsrahmens zwingend vorgeschrieben. Privatpersonen und Unternehmen müssen die Ministerialbekanntmachung B.E. 2568 und die damit verbundenen Gesetze vollständig verstehen und einhalten. Allen Beteiligten in der Cannabis-Lieferkette, von Anbauern und Pharmaunternehmen bis hin zu Apotheken und Exporteuren, wird dringend empfohlen, rechtlichen Rat einzuholen. Jede Nichteinhaltung kann schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, einschließlich strafrechtlicher Verfolgung.

 

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, können Sie einen Termin mit einem unserer Anwälte vereinbaren.

Häufig gestellte Fragen 

Sie benötigen ein gültiges Rezept von einem zugelassenen thailändischen Arzt. In zugelassenen Apotheken darf jeweils nur eine Menge für 30 Tage erworben werden.

Nein. Der Konsum in der Öffentlichkeit ist verboten. Verstöße werden mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet.

 

Für jedes Cannabis-bezogene Geschäft ist eine Lizenz der DTAM erforderlich. Gemäß Artikel 4 und Abschnitt 7 der einschlägigen Ministerial- und Betäubungsmittelverordnungen müssen monatlich Aufzeichnungen eingereicht werden.

Nein. Artikel 9 der Ministerialbekanntmachung B.E. 2568 verbietet jegliche Form der Werbung für Cannabis strengstens.

Nur für medizinische Zwecke und nur mit einer Lizenz der DTAM. Der Anbau muss den GACP-Standards entsprechen. Der Anbau ohne Lizenz ist gemäß Artikel 12 verboten.